holzpelletsMit dem Anstieg der Energiepreise in den letzten Jahren ist auch das Thema Heizen wieder in den Vordergrund der gesellschaftlichen Debatte gelangt. Wie bekommt man seine Wohnung am schnellsten und vor allem am günstigsten warm? Das sind Fragen, die jeden betreffen und auch durch den Zuwachs an alternativen Heizmöglichkeiten wieder sehr relevant sind. Wie heizt man richtig im modernen Deutschland? Gibt es dafür überhaupt eine allgemeingültige Antwort? Eher nicht, denn das Heizen ist nicht nur eine Frage des Geldes sondern auch der Handhabung der Heizgeräte sowie persönlicher Vorlieben. In Städten wie Berlin gibt es zum Beispiel noch sehr viele Wohnungen, die mit Ofenheizungen warm gehalten werden. Für viele Mieter liegt genau darin der spezielle Reiz. Ein prickelndes Feuer ist sicher gemütlich, für andere würde es jedoch überhaupt nicht in Frage kommen, im Winter jeden Tag Kohle oder Holz in die Wohnung tragen zu müssen. Weiterlesen

Aus der Vergangenheit lernen, sie verstehen und analysieren – das sind Ansprüche, die die Gesellschaft an jeden Einzelnen von uns stellt. Geschichte kann nach verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet werden. Einteilungen nach literarischen, gesellschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen, philosophischen, erkenntnistheoretischen Meilensteinen der Geschichte empfehlen sich hierbei.

Vor allem die jüngste Geschichte Deutschlands, die Zeit der NS-Diktatur, lässt die Deutschen immer noch nicht los. Viele Jugendliche können immer noch nicht „begreifen“, dass Deutschland einmal von derartigen menschenverachtenden Zuständen gezeichnet war. Aus der Geschichte lernen, sich wiederholende Abläufe in verschiedenen Kulturen zu erkennen und miteinander zu vergleichen – an diesen und anderen Zielen setzt der Geschichtsunterricht heute an.

Sich in andere Kulturen einfühlen, Perspektivenwechsel und Fremdverstehen üben, gleichermaßen wie die „eigenen Wurzeln“ verstehen zu können, sind wesentliche Voraussetzungen eines jeden Menschen, um zu einem fundierten Wissen über das menschliche Wesen zu gelangen. Vor allem durch die globalisierte, vernetzte Medienwelt von heute sind soziale Kompetenzen, wie auch interkulturelle Kompetenzen von essentieller Bedeutung.

Kompetenzen in Bezug auf fremde Kulturen zu entwickeln, bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, die eigene Position aufzugeben. Die regionale Prägung soll durch den Vergleich lediglich markiert und überdacht werden. Die Befassung mit geschichtsträchtigen Ereignissen bietet den Jugendlichen, die in der Regel etwas „geschichtsfaul“ sind, auch eine Möglichkeit der Orientierung in der heutigen Welt.

Ein differenziertes Bewusstsein für die Bedeutung von Geschichte kann aber nur erwachsen, wenn in der frühen Entwicklungsphase die Lust an dem Fach geweckt wird. Im Zuge von G8 an den Schulen ist das leichter gesagt als getan. Nicht selten kann es zu Überforderungen kommen, wenn sich zum Beispiel Sechstklässler mit der Politik Alexander des Großen auseinander setzen müssen.

Stets sollte eine Einsicht in die Notwendigkeit des gelernten Stoffes erfolgen, so dass die Lust an der Arbeit mit Quellen und Theorien bestehen bleibt. Der ein oder andere Museumsbesuch, welcher durchaus spannend gestaltet werden kann, kann den Schülern außerdem ein entdeckendes Lernen ermöglichen. Geschichte ist zwar das, was vorbei ist, aber dennoch das Fundament der Zukunft.

Im kommenden Jahr ist es soweit. Zum 30. April 2012 endet die Geschichte der analogen Satelliten-Signale, um 3 Uhr dieses Tages findet die Sat-Analogabschaltung statt. Damit sind keine analogen Signale mehr über Satelliten zu empfangen, das digitale Zeitalter geht damit in die nächste Runde.

Für den digitalen Rundfunk in Deutschland wird dieser Moment ein historischer Moment sein. Während sich immer noch zahlreiche Bürger davor scheuen, auf digital statt analog zu setzen. Da die Sat-Analogabschaltung alle Satelliten-Seher und -Hörer betrifft, ist es wichtig, sich rechtzeitig zu informieren, beispielsweise über den Kauf eines neuen Receivers, falls der bisherige nur analoge aber keine digitalen Signale empfangen kann.

Dabei bietet die Sat-Analogabschaltung und die Umstellung auf den digitalen Rundfunk in Deutschland viel mehr Möglichkeiten für Satelliten-Besitzer. Für Kabelkunden hingegen bleibt auch nach der Abschaltung der analogen Signale alles beim Alten. Doch für Satelliten-Seher ändert sich vieles – jedoch nicht hin zum Schlechten, sondern zum Guten. Mit der Nutzung des digitalen Rundfunks in Deutschland wird es vielleicht auch möglich sein, mehr Sender auf der begrenzten Anzahl von Frequenzen unterzubringen. Damit eröffnen sich den Besitzern von Satellitenschüsseln nach der Sat-Analogabschaltung noch mehr Möglichkeiten als jetzt. Die Vielfalt des Programms könnte deutlich mehr werden, ein Pluspunkt für die Abschaltung der analogen Signale.

Der große Vorteil der Sat-Analogabschaltung und die Umstellung auf den digitalen Rundfunk werden jedoch die Verbesserung der Bild- und der Tonqualität sein. Die Zukunft des Fernsehens heißt HD, High Definition, und die Umsetzung dessen ist nur möglich über den digitalen Empfang – ein analoger Empfang von Signalen über Satelliten macht die hohe Bildqualität wieder zunichte. HD bringt dann nichts. Der digitale Rundfunk stellt deshalb eine Verbesserung dar für die Empfänger – selbst wenn ein neuer Receiver nötig ist dazu. Denn bessere Qualität rechnet sich meist, und ein besseres Bild und ein besseres Ton machen gerade bei Filmen und bei Übertragungen von Livekonzerten und von Sportereignissen sehr viel aus.

Die Sat-Analogabschaltung stellt damit eine Erweiterung der Empfangsmöglichkeiten in Deutschland dar, während so mancher den digitalen Rundfunk in Deutschland und das Ende der analogen Satelliten-Signale unnötigerweise kritisiert hat. Die Zukunft ist digital, auch beim Rundfunk und beim Fernsehen. Nur wenn mit der Zeit gegangen wird, ist High Definition in Reinform möglich, und dies ist nicht möglich mit analogen Signalen, dies werden die Kritiker der Sat-Analogabschaltung eines Tages auch zu würdigen wissen – und dann anerkennen, dass der digitale Rundfunk das Beste ist, was Deutschland in Sachen Technik passieren konnte!

Business- wieder ein Anglizismus, der sich eingebürgert hat. Vor allem in der Geschäftswelt und in der Fachsprache finden sie immer häufiger Verwendung. Mit Blick auf die Studienanfänger jedes Jahr lässt sich feststellen: Der Trend in Deutschland, ein BWL-Studium zu beginnen bzw. ein BA-Studium im Bereich Management, Business, Unternehmensberatung, etc. zeichnet sich immer noch ab.

Doch ist es gar nicht so einfach, auch mit abgeschlossenem BWL-Studium einen guten Job zu ergattern. Die Absolventen sind zahlreich, die beliebten Stellen schnell weg. Immer öfter wagen Absolventen in diesem Bereich also den Schritt in die Selbstständigkeit.

So genannte Business Angels, kurz auch BA genannt, werden im Zusammenhang mit jungen Start-Ups-Unternehmen immer beliebter. Ihre Aufgabe besteht nämlich darin, sich an den meist jungen Unternehmen zu beteiligen, indem sie diese hinsichtlich finanzieller Aspekte, Kontakten und fachspezifischen Know-How unterstützen.

Die Position eines BAs hat meist ein erfahrener Unternehmer oder leitender Angestellter inne. Ihre Erfahrungen im Managementbereich bzw. in der Unternehmensführung und ihre vielfältigen Kontakte können das Unternehmen in der Anfangsphase „pushen.“

Die dynamische Mitarbeit der BAs wird meist von Netzwerken aus organisiert. In Deutschland gibt es derzeit über 40 dieser Netzwerke, an die sich Unternehmen richten können, wenn sie auf der Suche nach einem „Engel“ sind. Durch eine Präsentation bzw. der Vorlage eines Geschäftsplanes (bei so genannten Gründungswettbewerben) können dann die Business Angels und die Unternehmen zusammenfinden.

Dennoch haben es Jungunternehmer, und das gilt für viele Branchen, bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage Fuß zu fassen. Ein Lob geht also an alle, die sich an eine Unternehmensgründung heran wagen. Allein bis zur Jahreshälfte von 2009 sprechen wir von 19 000 Unternehmen, die insolvent gegangen sind. Ein Grund mehr, einen tüchtigen Geschäftsplan auszuarbeiten, der mit Hilfe eines Business Angels perfektioniert werden kann.

Warum sind Jobs in dieser Branche aber so beliebt? Trotz Trendforschung lässt sich das nur schwer beantworten. Viele versprechen sich ein überdurchschnittliches Gehalt sowie gute Aufstiegschancen. Außerdem hat das Fach viele Facetten und BWLer werden in den verschiedensten Bereichen benötigt.

Das liebe Geld – und die ewigen Versuche mit einem guten Finanzplan hohe Rendite zu erzielen. Bei den heutigen vielfältigen Möglichkeiten der Geldanlagen ist es nicht immer einfach, den Überblick zu behalten bzw. die verschiedenen Angebote miteinander zu vergleichen.

Vor allem das Aktiengeschäft ist speziell für Einsteiger auf den ersten Blick recht unübersichtlich. Wichtig für Einsteiger ist eine gesunde, gut überlegte Zielsetzung. Man sollte sich die Frage stellen, wie viel Geld in welchem Zeitraum erwirtschaftet werden soll. Die Formulierung von Anlagezielen im Zusammenhang mit einem Zeitplan bietet sich hierfür an. Ein zeitlicher Mehraufwand bei der Beschäftigung mit dem Aktienmarkt empfiehlt sich vor allem für Einsteiger, die alle Vorgänge und Mechanismen an der Börse noch nicht vollständig greifen können.

Das Schwierigste am Aktienmarkt (bzw. bei der Haushaltung des Geldes allgemein) besteht darin, seine Affekte gut unter Kontrolle zu haben. Gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit, in der viele Unternehmen auf dem Markt sind, wird versucht, den Aktieninteressierten durch gezielte Werbemaßnahmen der Unternehmen „ins Boot zu holen.“ Niemals gierig zu sein – das will gelernt sein. Wenn der große Gewinn lockt, handeln viele unüberlegt.

Es gibt natürlich jede Menge andere Möglichkeiten der Geldanlage. Festgeld zählt beispielsweise zu den sicheren Geldanlagen, denn im Vergleich zum Sparbuch oder zu Bundesschatzbriefen kann mit Festgeld eine höhere Rendite erzielt werden. Die Geldanlage in Form von Festgeld besticht durch drei Vorteile: eine hohe Verzinsung, eine gute Rendite auf lange Sicht und einen hohen Sicherheitsfaktor.

Man kann sich online anhand eines Festgeldvergleichs darüber informieren, welche Anbieter zur Verfügung stehen. Hierbei empfiehlt sich die Konzentration auf Direktbanken, welche die beste Verzinsung bieten. Bei Direktbanken entstehen bei einem Online-Abschluss in der Regel keine Kosten.

Während also Deutschlands Bürger früher das Geld einfach auf ihr Sparbuch eingezahlt haben, gibt es heute diverse Möglichkeiten und Anlaufstellen, um einen Finanzplan zu erstellen, der sich durch Weitsicht und Professionalität auszeichnet.

Hand aufs Herz: Mathematik? Da spalten sich die Gemüter. Für die einen ist es pure Leidenschaft. Für die anderen der blanke Horror. Dennoch gehören mathematische Fähigkeiten zu den grundlegenden Kulturtechniken. Die Mathematik leistet uns Hilfestellung, die Welt rational zu erkennen und zu durchschauen, und stellt für viele Naturwissenschaft die unverzichtbare Grundlage dar.

Auch aus unserem Alltag ist die Mathematik nicht wegzudenken, verbirgt sie sich doch hinter den verschiedensten Mechanismen. Allein beim Kuchen backen, wenn man statt fünf Eiern einmal nur drei Eier zur Verfügung hat, muss man die entsprechende Menge an Mehl, Zucker, Milch und anderen Zutaten schnell umrechnen. Oder beim Einkauf im Supermarkt: Eine 375g-Packung Müsli kostet 4,50€ und die entsprechende 500g-Packung 6,50 €. Um jetzt sicher zu gehen, das kostengünstigere Produkt zu kaufen, wird schnell der Dreisatz angewandt.

Weiterhin würde es ohne Mathematik die heutige technisierte Welt in dieser Form nicht geben. Nicht nur im Hinblick auf technische Entwicklungen generell, sondern auch in Bezug auf die Denk- und Problemlösefähigkeit unserer Kultur. Die allgemeine Problemlösefähigkeit wird durch mathematische Operationen nämlich nachweislich geschult (Voraussetzung dafür ist die regelmäßige Anwendung dieser Operationen).

Schüler lernen im heutigen Mathematikunterricht zu beobachten, Gesetzmäßigkeiten zu suchen, zu klassifizieren und zu strukturieren. Verallgemeinerung (um „Gesetze“ zu entwickeln) auf der einen Seite und Spezifikation (um „Ausnahmeregeln“ zu formulieren) auf der anderen Seite. Kognitives, vernetztes und anschauliches Denken werden hierbei optimal gefördert.

Freude an der Mathematik zu entwickeln: Das ist in Deutschlands Schulen nicht immer leicht. Öfters wird der Wunsch geäußert, in Mathematik die Mädchen und die Jungs zu trennen (single-sex education). Aussagen wie „Ohne Jungs macht Mathe Spaß“ zeigen, dass Mädchen sich im Unterricht mehr zutrauen, wenn sie von den Jungs getrennt unterrichtet werden. Da selbst Kinder die stereotypischen Klischees der Erwachsenen („Jungs sind besser in Mathe, Mädchen besser in Fremdsprachen) unbewusst abspeichern, muss in der Schule großen Wert darauf gelegt werden, diesen Vorurteilen (die übrigens nicht wissenschaftlich eindeutig geklärt sind), zu begegnen.

Oft kommt es auch einfach nur auf die Lernumgebung an. Im Sommer bieten sich hier zum Beispiel entsprechende Gartenmöbel an. Lernen Sie mit Ihren Kindern doch einfach mal draußen. Am Zaun im Garten können Sie eine Tafel anbringen und Mathematik mit Naturkunde verbinden – Sie werden sehen, Spaß wird sicherlich dabei sein!

Im Zuge der Entwicklung zu einer schnelllebigen Gesellschaft hat sich auch ein neues Bewusstsein entwickelt: Der Trend zu einer gesunden Lebensführung wird nicht nur in entsprechenden Fernsehsendungen behandelt, auch die Fitness-Studios erfreuen sich steigenden Mitgliederzahlen.

In Deutschland ist jeder dritte Mensch übergewichtig. In der Tat ist das eine beunruhigende,  erschreckende Zahl. Da eine schlechte gesundheitliche Verfassung auch mit vielen körperlichen Beschwerden einhergeht, ist das Thema Gesundheit auch immer mehr in das Zentrum politischer Diskussionen gerückt. Wellnessurlaube, Ayurveda-Massage, Pilates, Nordic-Walking – alles Modeerscheinungen, die in aller Munde sind.

Auch in der Reisebranche zeichnet sich diese Entwicklung ab. Ganz „normale“ Strandurlaube werden nach und nach abgelöst von Abenteuerurlauben: Klettern, Surfen, Tauchen, etc. liegen voll im Trend: Aktiv sein – das ist das Stichwort. Und aktiv sein, heißt: Sich richtig auspowern und an die Grenzen geraten.

Eine gesunde Ernährung ist sogar zu einem richtigen Trend geworden. Auch in der schulischen Erziehung rückt der Sektor „Ernährung und Gesundheit“ im mehr in den Fokus. Im Zuge der Ganztagsschulen wird auf eine ausgewogene Mahlzeit in der Mittagspause viel Wert gelegt.

Sind Fast-Food-Sessions und Lan-Parties also vom Aussterben bedroht? Noch nicht. Aber wenigstens hat sich in dem Bewusstsein vieler Menschen etwas geändert. Das liegt daran, dass die Allgemeinheit auf das „dicke“ Problem der Deutschen aufmerksam geworden ist. So gibt es sogar immer mehr Computerspiele, die den Körper der Spieler sogar trainieren und formen, da der Spieler durch seine Körperbewegung den Spielverlauf bestimmt.

Leider hat der Trend zur Gesundheit und zum Dünnsein auch negative Aspekte. Probleme wie Magerwahn, Mobbing, etc. sind präsenter als noch vor einigen Jahren, in denen das Essverhalten der Deutschen noch nicht auf diese Weise thematisiert wurde. Es empfiehlt sich also, auf ein gesundes Maß zu achten. Vor allem Jugendliche, die sich in einer „Sandwichposition“ zwischen Erwachsenenalter und Kindheit befinden, geraten schnell in die Abnehmfalle und zählen den ganzen Tag Kalorien. Im schlimmsten Fall wird aus einer Diät eine langfristige Essstörung.

Daher sollte Deutschland in Zukunft noch mehr auf ein gesundes Maß an Gesundheitsförderung achten. Schulische Angebote, wie Kochkurse, sportliche Aktivitäten sollten noch attraktiver gestaltet werden. Auch sollten Tabuthemen wie Magerwahn mehr thematisiert werden.

Hier gilt auch noch anzumerken, dass viele Jugentliche ein völligfalsches Bild von Alkohol haben. Entweder Alkohol wird völlig unterschätzt oder die Jugentlichen kennen nur den extrem Konsum. In den Medien wird regelrecht gegen Flatrate – Partys und Koma – Saufen propagiert. Eine gewisse vorsichtige Haltung sollte man dem Alkohol gegenüber sicherlich haben! Doch kann ab und an beispielsweise ein gutes Glas Wein auch „gut“ fpr die Gesundheit sein. Die Betonug liegt hierbei jedoch bei „ab und an“ und „ein Glas“ Wein!

Technologie, Technik, Wissenschaft – alles Begriffe, die im Alltagsgebrauch gerne mal durcheinander geraten. Vor allem die Begriffe Technologie und Technik werden nicht selten synonym verwendet. Der Unterschied liegt aber darin, dass Technologie in einem Abhängigkeitsverhältnis von einer bestimmten Technik steht, nämlich insofern, als dass es die Lehre einer Technik bedeutet. Die Technik stellt quasi die Theorie, das Wissen zu einer bestimmten Technik bereit, während die Technik sich mit Methoden (praktische Orientierung) auseinandersetzt.

Der Begriff Technologie wurde das erste Mal von Johann Beckmann (Professor an der Universität Göttingen) im Jahre 1777 verwendet, nämlich im Aufsatz „Anleitung zur Technologie.“ Soviel zu der Begrifflichkeit. Wie haben sich aber die heute so selbstverständlichen Technologien entwickelt? Was für „Meilensteine“ hat die Geschichte der Technologie zu verzeichnen? Mit Beginn der Industriellen Revolution in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, welche durch die Erfindung der Dampfmaschine gekennzeichnet ist, gibt es viele fortschrittliche Entwicklungen. Der Weg für mechanische, landwirtschaftliche, biologische und chemische Technologie wird in dieser Zeit geebnet.

Als Ende des 19. Jahrhunderts die Massenproduktion (Fabrikarbeit) durch den Einsatz eines Elektroantriebs revolutioniert zu sein scheint, wird ein Meilenstein der Technologie verzeichnet. Dazu gehören die Fließbandfertigung und zum Beispiel das Haber-Bosch-Verfahren. Ein weiterer Meilenstein ist die Atomtechnologie, wodurch viele ethische Fragen in den Fokus der Gesellschaft rückten. Die Begrifflichkeit „Technologie“ erhält einen bitteren Nebengeschmack. Nicht zuletzt im Zuge der Debatte um Klimaerwärmung wird der Technologie einen wesentlichen Anteil an der Klima-Krise zugewiesen.

Heutzutage im multimedialen Zeitalter vergeht kaum ein Tag, ohne dass Technologien eine Rolle spielen würden. Multimedia, Computer, Internet, Biotechnologie, Elektromobil, Informationstechnologie sind wesentliche Bestandteile unseres Alltags. Kritiker allerdings warnen davor, sich zu sehr auf Technik, Technologie und Wissenschaft zu versteifen. Diese Debatte hängt meist mit religiösen Grundfragen zusammen, die meist im Zuge von ethisch-religiösen Grundfragen verbunden ist.

Das moderne Deutschland – ein Land mit einschlägigen Namen, die auf der ganzen Welt im Umlauf sind, ob VW, Bosch, Siemens und Co – Alles deutsche Produktionen, deren Qualität sich auch im Ausland durchgesetzt hat. Man darf gespannt sein, was die Zukunft bringt.

Sie kann uns schon zur Weißglut treiben- aber sie ist aus unserem modernen Leben nicht mehr wegzudenken: Die Technik und ihre Errungenschaften sollen das Leben erleichtern. Dies ist aber nur eine Seite der Münze. Denn die Technik lenkt auch ab von der Natur und dem eigentlichen Leben und gibt nicht selten das Gefühl, dass wir Einfluss auf das gesamte Weltgeschehen haben.

Wenn Naturkatastrophen, wie jüngst die Haiti-Erdbeben, im Fernsehen gemeldet werden, wird uns jedoch wieder ins Bewusstsein gerückt, dass wir gegen die eigentliche Gewalt der Natur eigentlich machtlos sind.

Waschmaschine, Haartrockner, Kühltruhe, Staubsauger etc. wurden einst angepriesen, da sie so unendlich viel Zeit sparen würden. So viel, dass das Leben beinahe „langweilig“ werden könnte. So richtig funktioniert hat das aber dennoch nicht, denn wir leben in einer „To-Go-Gesellschaft“. Jeder ist ständig nur „auf dem Sprung“, was aber nicht eine gewisse Ziellosigkeit  ausschließt. Hier stellt sich die Frage: Woran liegt diese Schnelllebigkeit?

Die Technik ist zwar nicht die Ursache für die gesellschaftlichen Veränderungen, dennoch entfernt sie die Menschen ein Stück weit voneinander. Statt den Kunden persönlich anzurufen, wird schnell eine E-Mail oder SMS geschrieben, statt im Buchladen vor Ort sich beraten zu lassen, wird per Mausklick das gewünschte Buch bestellt, statt in die Uni zu gehen, wird den Studenten angeboten, per Online-Mitschnitt die Vorlesung zu verfolgen.

Nicht selten sieht man Jugendliche irgendwo im Café sitzen, alle mit ihrem Smartphone in der Hand beschäftigt, anstatt miteinander zu reden. Hektisch werden Urlaubsbilder gemacht, um sich danach in Ruhe anzuschauen, wo man eigentlich war.

Lenkt die Technik also vom Real Life ab oder ist sie ein Gewinn an Lebensqualität. Doch dass wir dadurch mehr Zeit haben, ist definitiv ein Trugschluss. Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, ist der Verzicht auf technische Errungenschaften beinahe schmerzhaft. Einen Tag ohne Internet, Handy – ist für viele unvorstellbar und mit beklemmenden Gefühlen verbunden. Die Angst, „etwas zu verpassen“ kommt nicht von ungefähr und liegt in der Schnelllebigkeit der heutigen Zeit, die sich alle fünf Minuten grundlegend ändern kann.

Und das Fazit? Technik soll uns den Alltag erleichtern, aber nicht ersetzen. Daher sollte auch in der Schule mehr Medienpädagogik betrieben werden, um die Medienkompetenz von Deutschlands Kindern zu schulen.

Familie – ein einfaches Wort für ein komplexes Phänomen der Moderne. Die Familie im traditionellen Sinne – Vater, Mutter, Kinder – tritt immer mehr in den Hintergrund. Vielmehr denkt man heute eher an Patchwork, Scheidung, Adoptionen, allein erziehende Mütter etc. Überlegen Sie sich doch einmal, wie viele „traditionelle“ Familien in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld noch existieren?!

Die traditionelle Mutterrolle, der „Angel in the House“ wie es im viktorianischen England immer hieß, ist heute eine emanzipierte Frau, die Karriere macht. Plötzlich gehen Männer in Elternzeit und Frauen verdienen die Brötchen, während Stiefkind 1 (von der ersten Scheidung des Mannes) zusammen mit Stiefkind 2 (von der dritten Scheidung der Frau), dem dritten Stiefkind (adoptiert) das Leben zur Hölle machen.

So oder so ähnlich treffen wir heute auf Strukturen, die für Verwirrung stiften und auf den ersten Blick einen negativen Eindruck hinterlassen. Man stelle sich beispielsweise folgende Begebenheit vor, die wahrscheinlich häufig innerhalb unserer modernen Gesellschaft zu finden ist: Eine moderne, durch die Zeichen der Zeit entstandene Familie gerät beispielsweise im Zuge eines besinnlichen, friedlichen Weihnachtsfestes völlig ins Trudeln.

Zehn Jahre sind vergangen, die einstigen Kinder von gestern sind groß geworden, haben sich trotz der Erfahrung ihrer Eltern selbst auf das Wagnis Liebe eingelassen und haben zusätzlich zu dem Platz in ihrer eigenen Patchworkfamilie auch ihre Rolle in der Patchworkfamilie ihres Partners übernommen.

Stellen wir uns einmal ein junges Mädchen vor (wir nennen es Sofia), die an Weihnachten ihr Organisationstalent unter Beweis zu stellen hat. Heilig Abend geht sie zunächst mit ihrem Freund Jan und seiner Familie in die Kirche. Danach heißt es: Ab zu ihrem Bruder nach Hause, wo ihre Mutter, deren neuer Lebensgefährte, die Partnerin ihres Bruders mit deren momentan etwas depressiven Mutter und Großmutter (auch ihre Eltern trennten sich vor kurzem) warten, um spät in der Nacht zurück zu Jan zu fahren, da sie versprochen hat, mit ihrer Schwiegermutter in die Kirche zu gehen.

Nach der Vollendung dieses Plans am Morgen des ersten Weihnachtsfeiertag, fährt sie auf dem Nachhauseweg noch schnell mit dem grummelnden Jan bei ihrem Vater vorbei, bevor bei ihrer Mutter zuhause die Kinder ihres neuen Mannes mit Partnern und Kinder auflaufen, was die festliche Tafel an den Rand des Überlaufens bringt.

Völlig erschöpft geht also der erste Weihnachtsfeiertag zu Ende, um am nächsten Morgen frisch erholt und voller Weihnachtsstimmung zu ihren Großeltern und weiteren Verwandten aufzubrechen, die eine Autostunde entfernt wohnen, bevor dann nach dem letzten Termin mit ihrem Vater am Abend letztlich noch Sofias Freundinnen warten, um ihr fröhliche Weihnachten zu wünschen.

Von Weihnachtsstimmung also keine Spur mehr: Freizeitstress pur. Dennoch bringen moderne Familienstrukturen auch einige Vorteile mit sich: Man lernt schon als Kind, sich um andere zu kümmern, übt Perspektivenwechsel, Empathie und Toleranz. Viele soziale Kompetenzen, die in der modernen Patchworkfamilie erworben wurden, helfen auch bei der eigenen Familienplanung weiter. Gemeinsame Freizeitgestaltung ist da besonderst wichtigt. Es sollte also festgehalten werden: Ob modern oder traditionell: Was zählt ist eine gesunde Bindung zwischen Eltern und Kind, eine verlässliche, liebevolle Erziehung.

Interessant war auch die Generationen übergreifende Hysterie während der Weltmeisterschaft in Deutschland. Anfangs waren Mütter oftmals noch zurückhaltend, Kinder, Jugendliche und Väter bereits völlig im Fußballfieber. Dieses Phänomen steckte aber schnell alle an – ob jung oder alt – alle haben mit der Nationalmannschaft gefiebert. Von Trikots und Abziehbildchen, bis hin zu Schminkfarben und Autoflaggen in Schwarz-Rot-Gold, war die ganze Nation eins – das moderne Deutschland.