Im Zuge der Entwicklung zu einer schnelllebigen Gesellschaft hat sich auch ein neues Bewusstsein entwickelt: Der Trend zu einer gesunden Lebensführung wird nicht nur in entsprechenden Fernsehsendungen behandelt, auch die Fitness-Studios erfreuen sich steigenden Mitgliederzahlen.

In Deutschland ist jeder dritte Mensch übergewichtig. In der Tat ist das eine beunruhigende,  erschreckende Zahl. Da eine schlechte gesundheitliche Verfassung auch mit vielen körperlichen Beschwerden einhergeht, ist das Thema Gesundheit auch immer mehr in das Zentrum politischer Diskussionen gerückt. Wellnessurlaube, Ayurveda-Massage, Pilates, Nordic-Walking – alles Modeerscheinungen, die in aller Munde sind.

Auch in der Reisebranche zeichnet sich diese Entwicklung ab. Ganz „normale“ Strandurlaube werden nach und nach abgelöst von Abenteuerurlauben: Klettern, Surfen, Tauchen, etc. liegen voll im Trend: Aktiv sein – das ist das Stichwort. Und aktiv sein, heißt: Sich richtig auspowern und an die Grenzen geraten.

Eine gesunde Ernährung ist sogar zu einem richtigen Trend geworden. Auch in der schulischen Erziehung rückt der Sektor „Ernährung und Gesundheit“ im mehr in den Fokus. Im Zuge der Ganztagsschulen wird auf eine ausgewogene Mahlzeit in der Mittagspause viel Wert gelegt.

Sind Fast-Food-Sessions und Lan-Parties also vom Aussterben bedroht? Noch nicht. Aber wenigstens hat sich in dem Bewusstsein vieler Menschen etwas geändert. Das liegt daran, dass die Allgemeinheit auf das „dicke“ Problem der Deutschen aufmerksam geworden ist. So gibt es sogar immer mehr Computerspiele, die den Körper der Spieler sogar trainieren und formen, da der Spieler durch seine Körperbewegung den Spielverlauf bestimmt.

Leider hat der Trend zur Gesundheit und zum Dünnsein auch negative Aspekte. Probleme wie Magerwahn, Mobbing, etc. sind präsenter als noch vor einigen Jahren, in denen das Essverhalten der Deutschen noch nicht auf diese Weise thematisiert wurde. Es empfiehlt sich also, auf ein gesundes Maß zu achten. Vor allem Jugendliche, die sich in einer „Sandwichposition“ zwischen Erwachsenenalter und Kindheit befinden, geraten schnell in die Abnehmfalle und zählen den ganzen Tag Kalorien. Im schlimmsten Fall wird aus einer Diät eine langfristige Essstörung.

Daher sollte Deutschland in Zukunft noch mehr auf ein gesundes Maß an Gesundheitsförderung achten. Schulische Angebote, wie Kochkurse, sportliche Aktivitäten sollten noch attraktiver gestaltet werden. Auch sollten Tabuthemen wie Magerwahn mehr thematisiert werden.

Hier gilt auch noch anzumerken, dass viele Jugentliche ein völligfalsches Bild von Alkohol haben. Entweder Alkohol wird völlig unterschätzt oder die Jugentlichen kennen nur den extrem Konsum. In den Medien wird regelrecht gegen Flatrate – Partys und Koma – Saufen propagiert. Eine gewisse vorsichtige Haltung sollte man dem Alkohol gegenüber sicherlich haben! Doch kann ab und an beispielsweise ein gutes Glas Wein auch „gut“ fpr die Gesundheit sein. Die Betonug liegt hierbei jedoch bei „ab und an“ und „ein Glas“ Wein!

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