Kommunalpolitik im Zeichen des Rennfähnleins
Wie in allen 2056 politisch selbstständigen bayerischen Städten und Gemeinden heißt es am 16. März 2014 beispielsweise auch in Würzburg: Kommunalwahlen. In der Stadt des hl. Kilian wird von ca. Wahlberechtigten in 13 Stadtbezirken mit 25 Stadtteilen und ein neuer Rat samt Oberbürgermeister in sein Amt delegiert. Von der Würzburger Bürgerschaft alle 4 Jahre gewählt konstituieren gegenwärtig 50 ehrenamtliche Stadträte sowie der hauptamtliche Oberbürgermeister die kommunale Vertretung der mit 125 000 Einwohnern sechstgrößten Stadt Bayerns. Bei der letzten Kommunalwahl 2008 ergab sich für die kreisfreie Großstadt Sitzverteilung: CSU 18, SPD 9, Bündnis 90 / Die Grünen 9, Würzburger Liste (WL), FDP 3, Freie Wählergemeinschaft (FWG) 2, Die Linke 2, Bürgerforum Würzburg 2, ÖDP 1.

Der Stadtrat des historischen wie kulturellen Zentrums Mainfrankens kann hierbei auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken. Seit dem Spätmittelalter bestimmt die Zusammenkunft von der Bürgerschaft gewählter Gemeindevertreter als Stadtrat Würzburg die Geschicke der touristenträchtigen „Perle am Main“. Historisch eindrucksvolle Schauplätze der öffentlichen wie nicht öffentlichen Stadtratssitzungen sind traditionell der Wappensaal und Rathaussaal des Würzburger Rathauses. Von „Ältestenrat“ über „Kulturbeirat“ bis „Zweckverband Tierkörperverwertung“: Hauptaufgabe der gewählten Stadtparlamentarier ist neben repräsentativen Verpflichtungen vor allem ihr konstruktives Einbringen in die aktuell rund 50 Ausschüsse, Gremien und Referate des Stadtrats zu kommunalen Belangen aller Art.

Repräsentativ für die Bewerber zum Stadtrat in Würzburg steht der 43-jährige Familienvater, CSU-Politiker und Landwirtschaftsmeister Wolfgang Roth aus dem nordöstlichen Würzburger Stadtteil Lengfeld. Bei den Kommunalwahlen 2008 auf der CSU-Liste gewählt gehört Roth seither ehrenamtlich dem Stadtrat Würzburg an und kandidiert als stellvertretender Fraktionsvorsitzender 2014 erneut für dieses politische Amt. Auf seiner persönlichen Internetpräsenz finden sich neben aussagekräftigen Angaben zu Person und Region so gut wie allen wesentlichen Charakteristiken und aktuellen Problemstellungen für die Würzburger Kommunalpolitik. Roth verkörpert hierbei als hauptberuflicher Landwirt und paritätischer Unternehmens-Gesellschafter idealtypisch die kommunal bedeutsame Herausforderung der Synergie städtischer und umländischer Belange.

Den Stadtrat in Würzburg präsidiert nach dem 16. März auch definitiv ein neuer Oberbürgermeister als Nachfolger des seit Oktober 2013 interimsmäßig das Amt bekleidenden Dr. Adolf Bauer. Gegenwärtig 8 Bewerber verschiedener Parteien und Parteiverbindungen kandidieren Mitte März für den Chefsessel im Würzburger Rathaus.

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