Sport ist Mord – wenn man sich die Deutschen einmal näher anschaut, könnte das durchaus der Slogan sein, nachdem hier gelebt wird. Fast jeder dritte Bewohner dieses Landes ist schlichtweg zu dick. Viel zu dick. Gründe dafür? Schlechte Ernährung (unregelmäßig und zu fett), mangelnde Bewegung ( zu viel am Schreibtisch und zu wenig an der Luft) und am schlimmsten: keinerlei Motivation, daran etwas zu ändern.

Erst wenn beim Hausarzt die Alarmglocken angehen, und der Patient zum Abspecken verdonnert wird – erst dann raffen sich viele auf und starten ungesunde Crash-Diäten, wie FDH. Was soll man aber tun, um den modernen Deutschen zu erklären, dass man nicht erst vom Arzt die Bestätigung braucht, um endlich aktiv sein Leben zu gestalten?

Möglichst früh die Kinder an den Sport heran zu führen, sie vom Schreibtisch wegzulocken – das sollte eine Aufgabe sein, die in Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus geleistet werden sollte. Das heißt also: Möglichst früh auf das Rad oder ein anderes Tretfahrzeug möglichst früh schwimmen, schwitzen, etc.

Kinder interessieren sich besonders in jungen Jahren für andere Sportarten als Heranwachsende. Ob Ballspiele, Hüpfburg oder das beliebte Kettcar – all dies sind Sportarten, die nicht nur Kondition schulen, sondern auch für viel Freude und Motivation sorgen, später auf eine andere Sportart umzusatteln.

Weiterhin sollten in Zukunft auch Deutschlands Schulen in Punkto Sportangebot, Kochkursen, etc. sich bemühen, Kindern eine gesunde Lebensweise nahe zu bringen. Kochkurse für die kleinen, in denen sie lernen, fettfrei und cholesterinarm zu kochen sollten im Schulangebot noch weiter verbreitet werden. Das Nachmittagsangebot sollte auch etwas besser auf die Voraussetzungen von übergewichtigen Kindern abgestimmt werden.

Spezielle Fatburner-Kurse locken Übergewichtige nämlich besonders dann, wenn sie in einer kleinen Gruppe mit Menschen zusammen kommen, die dasselbe Problem mit Übergewicht teilen. Wenn erst einmal die Freude an einem Tretfahrzeug oder an anderen Geräten entdeckt wurde, heißt es aber dennoch, den inneren Schweinehund zu bekämpfen. Eltern, Lehrer, Sportvereine sollten sich verpflichtet fühlen, Motivationsarbeit zu leisten.

Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de

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